Endlich trocken

   

Endlich trocken

Sheetmasken, die in Serum ertränkten Papierstücke, hat sich in dem letztem Jahr wohl jeder einmal ins Gesicht gelegt. Zumindest jeder mit einem Instagram-Account. Und der weiß auch, dass das Tragen dieser Masken nicht immer so viel Spaß macht, wie es in Instastories aussieht: Das Gesicht fühlt sich feucht an, die Masken verrutschen, es bleibt ein oft geliger Film auf der Haut, der erstmal Stunden einziehen muss. Aber: Der Teint ist prall, strahlt, leuchtet. Und genau diesen Effekt gibt es jetzt auch ohne Geglibber. "Dry Sheet Mask" ist der neuste Trend: Tuchmasken, die durch und durch trocken sind.
Macht Sinn - in den feuchten Varianten steckt ja auch bis zu 85% Wasser, mit dem die Wirkstoffe in die Haut gelangen. Und dieses Wasser braucht es eigentlich nicht. Die Dry Sheet Masks sind durch Bioprinter bedruckt, die Tinte sind quasi die Wirkstoffe. Und diese lösen sich von dem Papier, sobald man es auf das Gesicht drückt. Genau zwei Labels bieten bisher die trocken gelegte Variante: Charlotte Tilbury und Nannette de Gaspé - immerhin sogar für unterschiedliche Gesichtspartien. Und: Auf Instagram sehen sie genauso gruselig aus. Das maskieren kann also weiter gehen - nur, dass nichts mehr verrutscht.

    Strafft und regeneriert: Restorative Techstile Masque, NANNETTE DE GASPÈ
    Verfeinert und gibt Glow: Instant Magic Facial Dry Sheet Mask, CHARLOTTE TILBURY