Fleischeslust gestillt?

   

Fleischeslust gestillt?

Bitte nehmt euch zwölf Minuten Zeit:

Ich bin Veganer und ja, auch ich habe einmal Fleisch gegessen, Milch getrunken und Frühstückseier gebraten. Mit diesem Beitrag möchte ich niemanden missionieren und ebenso wenig einschüchtern, vielmehr möchte ich mithilfe meiner Worte und diesem Video darauf aufmerksam machen, was es heißt, gewissenhaft mit seiner Umwelt umzugehen:
Wussten Sie, dass die Produktion von Fleisch und Milch durch den immensen Ausstoß von Treibhausgasen wie Methan und CO2 der Hauptverursacher der globalen Erwärmung ist?
Dass wir pausenlos tropische Wälder roden um Weideflächen für überzüchtetes Vieh zu schaffen?
Dass das sogenannte „Vieh“ inmitten unserer Gesellschaft hinter hohen Mauern zur Schlachtbank geführt wird ohne jemals eine artgerechte Haltung zu genießen?
Ich habe mich lange Zeit mit dem Thema auseinandergesetzt, viel gelesen, recherchiert und erstmals beschlossen auf WHAT! mein Innerstes preiszugeben: Ich verspüre ein tiefes Entsetzen und Trauer wenn ich mir vorstelle, wie einfach wir unsere Situation ändern und gleichzeitig hilflose Tiere retten könnten. Jeden Tag haben wir aufs Neue die Möglichkeit uns Stück für Stück zu bessern, weniger tierische Produkte zu konsumieren und so gegen die enorme Umweltverschmutzung und Tierquälerei vorzugehen. Stattdessen verschließen wir unsere Augen vor der Realität, kaufen weiter beim Discounter Formfleisch und beschweren uns über Beiträge wie Jonathan Safran Foeurs „Eating Animals“ oder ungeschönte Reportagen über die Haltung in Tierfabriken. Aussagen wie: „Ich will das nicht sehen“, „Das sind doch nur Ausnahmen“ oder „Ich mag nun einmal Fleisch“ konfrontieren mich jeden Tag und ich kann diesem gesellschaftskonformen Verhalten mittlerweile nur noch mit Gleichgültigkeit begegnen. Jeder von uns kann fleischlos leben oder zumindest seinen Verzehr an tierischen Produkten zurückschrauben. Jeder von uns sollte in seinem eigenen Interesse darüber nachdenken, was es heißt, im Gleichklang mit seiner Umwelt zu leben und jeder von uns sollte sich den Begriff „Würde“ vor Augen halten, denn der Umgang mit unseren Mitgeschöpfen ist schlichtweg würdelos. Es ist Zeit, dass sich etwas ändert – Film ab!

kurzfilm vegan