FOTO / Joachim Baldauf mit Hasselblad H2D
PRODUKTION / Armin Morbach
MODEL / Claudia Schiffer
TEXT / Susanne Opalka
HAARE / Armin Morbach
MAKE-UP / Sharon Dowsett, CLM mit Produkten von L´Oréal
MANIKÜRE / Anke Spreeberg, Ballsaal
STYLING / Marcus Zietz, Brigitta Horvat
BILDBEARBEITUNG / Elektronische Schönheit, Ballsaal
FOTOASSISTENZ / Melanie Sturm, Sebastian Mader
ASSISTENZ HAARE / Patrick Gorra
ASSISTENZ STYLING / Jürgen Zipf
Wir danken Hotel St. Martin´s Lane, London, Model Management, Briese Lichttechnik. Alle Produkte von L´Oréal.
London, Covent Garden, Punkt 9 Uhr morgens vor dem St. Martins Lane Hotel: die Tür der Limousine geht auf, und da ist sie einfach, selbstverständlich, gut gelaunt, superpünktlich und ohne Make-up, wunderschön.
Im Penthouse, heute unser Fotostudio, entlockt ihr die bereitliegende schwarze Perücke sofort ein Lächeln. Das Licht steht, nach fünf Minuten ist das erste Foto perfekt. Keine Pose ist zu viel, kein Outfit zu beanstanden, drei Stunden immer wieder Haare und Make-up wechseln, alles okay, Pepsi, Wasser und ein Club Sandwich – mehr Wünsche hat das Supermodel Claudia Schiffer für einen langen Tag nicht. Das Tush-Team ist augenblicklich „in love“…
Wie empfinden Sie es, mit einem rein deutschen Team zu arbeiten?
Das Team war toll. Ich habe über die Jahre an so vielen verschiedenen Projekten mitgearbeitet, doch ist es immer etwas Besonderes mit Menschen aus deinem eigenen Land zu arbeiten.
Wie fühlt es sich an, wenn Sie sich in Schwarz sehen?
Es macht mir viel Spaß, mit anderen Haarfaren zu experimentieren, und Schwarz ist da natürlich eine bemerkenswerte, auffällige Veränderung.
Hat es Sie überrascht, daß Sie trotzdem so unverkennbar Claudia sind?
Die Haarfarbe zu wechseln, verändert dein gesamtes Erscheinungsbild, abgesehen davon, wenn man sich einmal an die neue Farbe gewöhnt hat, werden sich deine unverwechselbaren Merkmale immer deutlich hervorheben.
Ihr Terminkalender ist sicherlich sehr voll. Warum nehmen Sie sich die Zeit, für neue, junge, unabhängige Magazine wie Tush zu arbeiten?
Ich liebe es, mit neuen Magazinen zu arbeiten. Da gibt es so viel kreativen Freiraum, und wir können so ziemlich alles tun, was immer wir wollen. Tush ist sehr schön!
Woher nehmen Sie die Kraft, den Job nach wie vor ohne Allüren durchzustehen?
Ich denke, meine Kraft bekomme ich von meiner Familie. Sie hilft dir, eine bodenständige Sicht zu bewahren, und ist immer für dich da.
(MEHR ZU DIESEM THEMA IN DER AUSGABE 1/2006 AB SEITE 114)






