Ausgabe 01/2010
Wann ist Ihnen das letzte Mal so richtig etwas unter die Haut gegangen? Machen Sie mir einen Gefallen und denken Sie kurz darüber nach. Denn es berühren uns ja täglich so viele Dinge, ob haptisch oder emotional, mal spüren wir sie weniger, dann wieder ganz deutlich. Manchmal schmerzt das und manchmal löst es Glücksgefühle aus, vielleicht lässt uns auch einiges kalt, aber hin und wieder berühren uns Momente so stark, dass sie tatsächlich unter die Haut gehen. Die TUSH beschäftigt sich in dieser Ausgabe mit dem Phänomen Haut, der Titel SKIN COUTURE blickt auf die Haut, was sie für uns ist und wie sie sich anfühlt: einzigartig, exklusiv. Unsere Haut ist wie der Couturestoff einer exklusiven Robe, das kostbare und aufwändige Gewand des menschlichen Körpers. Haut ist viel mehr als nur unsere Hülle. Sie schützt uns, kann unser Inneres spiegeln, ihr tadelloser Zustand ist ein Statussymbol und, ja, sie lässt uns fühlen. TUSH zeigt dieses Mal sehr viel Haut, weil es sexy ist, denn sie trägt auch den Farbton, der seit einigen Saisons die Kreativen zur Modefarbe Nude inspiriert hat. Vor einigen Wochen gab es sogar einen TUSH-LOVES-CHANEL-Workshop zu diesem Thema, die Ergebnisse finden Sie ab Seite 36. Wir sprachen zudem mit fünf der wichtigsten Experten internationaler Beautykonzerne und haben dadurch nicht nur die individuelle Philosophie der Marken, sondern auch das Organ Haut noch sehr viel besser kennen gelernt.
Für unsere Editorials haben wir uns zu einem glasklaren Statement entschieden und zeigen die Haut in ihrer Natürlichkeit so, wie sie einfach ist. Der Verzicht auf Allover-Retusche, auf porenlose, tote Schönheit und ästhetische Entfremdung bildet nicht nur Haut in neuer Lebendigkeit ab, sondern ermöglicht dem Menschen auch ein neues Selbstbild für ein neues Jahr. Die dezente, hautfreundliche Retusche ist die Königsdisziplin der Bildbearbeitung und unser Anspruch in dieser Ausgabe. Denn gerade als Beautymagazin tragen wir eine Verantwortung; ganz deutlich wird diese in unserer Porträtreihe „Hautbilder“ erfüllt, die Closeups von Menschen in unterschiedlichen Altersgruppen zeigt. Die interessanten Beautygeheimnisse der marokkanischen Berberfrauen finden ebenso Platz in dieser Ausgabe wie viele andere neue, innovative, großartige und besondere Produkte für die Pflege unserer Haut.
Sie sehen, wir haben uns sehr bemüht, der Vielfältigkeit dieses Organs gerecht zu werden, und vielleicht inspirieren wir Sie ja auch zu einem neuen Selbstbewusstsein? Lassen Sie uns also lernen, die Haut zu schätzen, ihre enorme Wichtigkeit zu verstehen und nicht nur ihre Oberfläche zu betrachten. Heute, mit dieser Ausgabe und ab sofort für immer.
Alles Gute für 2010!
Herzlich, Ihr
Armin Morbach




Hallo Armin,
früher haben wir uns mit Oui um die Welt geschlagen (mit Magnus zusammen). Inzwischen bin ich selbstständig und betreue Roeckl.
Heute habe ich wieder einmal dein super Magazin durchgeblättert.
Dabei ist mir aufgefallen das die Art Directorin Claudia Tröscher ist.
Das ist echt verrückt wie klein die Welt ist. Mit Ihr habe ich zusammen studiert und eigentlich seit dem nichts mehr von Ihr gehört.
Auf diesen Weg einen lieben Gruß aus München an euch beide!!!!
Marie-Luise
A clean car is said to be the sign of a dirty mind. How about my skin?