Ausgabe 01/2010
Wann ist Ihnen das letzte Mal so richtig etwas unter die Haut gegangen? Machen Sie mir einen Gefallen und denken Sie kurz darüber nach. Denn es berühren uns ja täglich so viele Dinge, ob haptisch oder emotional, mal spüren wir sie weniger, dann wieder ganz deutlich. Manchmal schmerzt das und manchmal löst es Glücksgefühle aus, vielleicht lässt uns auch einiges kalt, aber hin und wieder berühren uns Momente so stark, dass sie tatsächlich unter die Haut gehen. Die TUSH beschäftigt sich in dieser Ausgabe mit dem Phänomen Haut, der Titel SKIN COUTURE blickt auf die Haut, was sie für uns ist und wie sie sich anfühlt: einzigartig, exklusiv. Unsere Haut ist wie der Couturestoff einer exklusiven Robe, das kostbare und aufwändige Gewand des menschlichen Körpers. Weiterlesen…
Foto / Joachim Baldauf
Make-up / Stefanie Willmann, Ballsaal
Model / Josefin H.,Seeds
Digital Operator / Alphadog
Fotoassistenz / Stefan Vorbeck, Alex Scherrer
Location / Zahnarztpraxis am Gendarmenmarkt, Berlin
Vielen Dank / Hakan Uzun
Haare / Armin Morbach, Schwarzkopf Haarexperte
Realisation / Katrin Gerhardy
Make-up / Loni Baur, Ballsaal
Styling / Katrin Gerhardy, Ballsaal
Model / Ranya Mordanova, Supreme
Bildbearbeitung / Sevengreen
Fotoassistenz / Jorma Gottwald, Stefan Vorbeck
Haarassistenz / Boris Rieker, Ballsaal und Manuela Schwozer, Ballsaal
Make-up-Assistenz / Denise Grundmann, Sina Stoelzle
Foto / Michael Schwartz
Haare / Tuan Anh Tran, L’atelier NYC
Make-up / Erin Parsons für ARMANI, Pure Management NYC
Maniküre / Amber Stores mit Produkten von BUTTER LONDON, Pure Management NYC
Styling / Danny Santiago, Pure Management NYC
Models / Erin Heatherton, Marilyn NY und Michaela Hlavackova, Elite NY
Fotoassistenz / Jamie Onderdonk
Foto / Txema Yeste, panchosaula.com
Haare / Jordi Fontanals
Make-up / Victor Alvarez
Styling / Alberto Murtra
Model / Masha Novoselova, Marilyn Paris
Casting & Produktion / Pancho Saula
Artwork / Marcela Gutierrez
Fotoassistenz / Jose Manuel Lopez, Carlos Bassler
Stylingassistenz / Marcela Gutierrez, Abraham Alvarez
Foto & Realisation / Armin Morbach
Haare / Armin Morbach, Schwarzkopf Haarexperte
Make-up / Nina Park, Ballsaal
Styling / Isabelle Thiry, thiry.info
Setbau & Design / Friederike M, Ballsaal
Model / Cole Mohr, spinmodelmanagement.com
Bildbearbeitung / Sevengreen
Fotoassistenz / Jorma Gottwald, Stefan Vorbeck
Haarassistenz / Manuela Schwozer, Ballsaal
Stylingassistenz / Hans Bussert
Interview / Claudia Seidel
Aktuell zeigt der Martin Gropius Bau in Berlin die große Retrospektive „F.C. Gundlach. Das fotografische Werk“. Die Ausstellung mit etwa 350 Exponaten ist noch bis zum 14. März zu sehen und ein Anlass mehr, sich mit F.C. Gundlach über den Zeitgeist, die Moden und das Unbestechliche der Fotografie zu unterhalten.
TUSH: Sind Sie mit der Ausstellung in Berlin zufrieden?
Es läuft hervorragend. Die Ausstellung kommt natürlich auch zu einem Moment, in dem sie gut in das Berlinbild und die Berliner Atmosphäre passt. Die ersten zehn Jahre nach der Wiedervereinigung – während dieser Zeit war ich auch an der Hochschule der Künste tätig – waren ja doch sehr schwierig. Es war eine Zeit der Stagnation, es gab die Rivalität mit dem Osten. Es gab lange Zeit eigentlich zwei Städte und daher keinesfalls Synergien, die zusammenflossen, die eine Zentrale, eine Metropole, auch eine Modemetropole hätten entstehen lassen können. Nach den ersten zehn Jahren hat sich die Situation dann langsam verändert. Und obwohl Berlin immer wieder in Teile zerfiel, sind wir nun an einem Punkt angelangt, an dem Berlin wieder an seine Tradition, insbesondere an seine Modetradition anknüpfen kann. Weiterlesen…
Interview / Claudia Seidel
Bloggen scheint so selbstverständlich – was an Inhalten haben wir nicht schon alles erlebt? Jede Menge Schrott, von dem sich ein Blog völlig abhebt: Homotography ist seit einiger Zeit mit klar umrissenem Thema konstant auf Sendung. Der Blog widmet sich homoerotischer zeitgenössischer Fotografie in Mode, Werbung und Kunst. Wir baten den Autor um ein Interview. Seinen Namen werden wir nicht preisgeben, am Ende weiß der Leser warum.
TUSH: Was war für dich der Anlass, den Fotoblog Homotography ins Leben zu rufen? Wann erschien der erste Beitrag?
Den ersten Beitrag stellte ich am 23. November 2008 online, doch erst ab Anfang 2009 hat der Blog dann die Gestalt angenommen, wie ich sie mir wünschte und der Blog sie nun auch hat. Für mich stellt Homotography ein persönliches Abenteuer dar. Ich habe eine ganze Weile über einen Blog nachgedacht, der mich alle meine fotografischen Fundstücke zusammenstellen lässt, die sich mit dem Thema Homoerotik auf sensible, feinsinnige Weise beschäftigen. Etwa vor einem Jahr habe ich schließlich entschieden, es wäre jetzt einfach an der Zeit. Dabei hatte ich keine besonderen Erwartungen, sondern nur Lust daran, Fotografien, die ich inspirierend finde, zu veröffentlichen und mit einem Publikum zu teilen. Weiterlesen…
Ausgabe 04/2009
»Don’t cross your legs!« schreit jemand in Richtung erste Reihe. Bloß keine Beine im Bild. Es ist stockdunkel. Die schweren Bouquets zahlloser Parfums hängen wie eine Wolke unter der hohen Decke. Dann, der erste Schlag, der erste Beat. Laut, dumpf und elektronisch. Die Alphatiere sitzen auf der Lauer, das Amphitheater platzt. Das Licht geht an und beim dritten Schlag steht sie im Kegel des hellen Scheinwerfers. Sie scheint nicht zu atmen, die Killergazelle. Alles an ihr ist lang. Ein Bein hebt ab und schlägt nach einem Meter wieder auf, das andere trifft einen Beat später auf den Laufsteg. So stark und mechanisch, als würde der Runway kein Ende nehmen. Ganz vorne bleibt sie fast stehen. Dreht sich in Slowmotion, kommt kurz zur Ruhe, dann kehrt sie zurück ins Licht… Weiterlesen…
Foto / Armin Morbach
Realisation / Katrin Gerhardy
Maniküre / Nina Park, Ballsaal
Setbau & Design / Friederike M., Ballsaal
Styling / Katrin Gerhardy, Ballsaal
Models / Johanna G. & Lynne, Mega
Bildbearbeitung / Elektronische Schönheit
Fotoassistenz / Felix Glasmeyer & Jorma Gottwald
1958 wurde die erste Feinstrumpfhose in Frankreich hergestellt. Seitdem macht sie einen Job très magnifique. Egal ob aus Spitze, knallig blickdicht, zart benahtet oder üppig verziert. Mittlerweile ist sie soooo facettenreich – wen interessiert es da bitte noch, wie es oben weitergeht.